Ecke für Bücherwürmer und Leseratten

  • Kommen wir heute mal zu meiner Lieblings-Bücherreihe:


    Die Gespensterjäger
    von Cornelia Funke


    Vielleicht hat der ein oder andere ja bereits eines oder mehrere Bücher dieser Reihe gelesen?
    Wenn nicht wird es wohl höchste Zeit! :myoncool: 
    Diese Werke der bekannten Kinder- und Jugendbuch-Autorin Cornelia Funke habe ich bereits so oft gelesen, dass ich irgendwann aufgehört habe zu zählen.
    Die Geschichte handelt von dem Trio bestehend aus Tom, einem Jungen in deinem Alter, Frau Kümmelsaft, einer älteren Dame und Gespensterjägerveteranin ihres Zeichens, sowie ihrem ungewöhnlichen Begleiter, dem MittelmäßigUnheimlichemGespenst Hugo. Der Zufall hat sie zusammengeführt und nun kümmern sie sich als kleine Truppe/ Firma um Geisteraustreibungen der gefährlichen Sorte. Lebensgefährlich!
    Alleine würde Tom sich wohl niemals freiwillig solchen Gefahren aussetzen, doch mit dem unglaublichen Fachwissen von Frau Kümmelsaft und den Kräften des schleimigen Gespenterkollegen geben sie nicht gleich klein bei, wenn sich in alten Gemäuern rachsüchtige Schatten aus der Vergangenheit niederlassen. Und was braucht man alles für so eine Austreibung? Intensive Recherche, ungewöhnliche Hausmittel, bahnbrechende Erfindungen, Nerven wie Drahtseile, Improvisationsgabe in höchster Bedrängnis und manchmal auch eine unverschämte Portion Glück.
    All das verspricht spannende Unterhaltung, Gänsehaut-kalter-Schauer-über-den-Rücken-Knieschlottern und einem charmanten Geisterhauch von Humor.


    Ein ganz großes Plus sind natürlich auch die tollen Tusche-Zeichnungen der Autorin, die helfen sich die Figuren genauer vorstellen zu können. Besonders bei den Geistern können eben jene sehr gruselig ausfallen. :skull:


    Meine Wertung: Story/ Athmo/ Charaktere >>10/10<<


    Kleine Lektüren für zwischendurch, genau richtig für einen regnerischen Herbsttag ^^


    Erschienen sind in dieser Reihe:
    Gespensterjäger auf eisiger Spur
    Gespensterjäger im Feuerspuk
    Gespensterjäger in der Gruselburg
    Gespensterjäger in großer Gefahr

  • Irgendas von den Geisterjägern habe ich vor Ewigkeiten auch mal gelesen, Feuerspuk müsste das gewesen sein.


    Und nun, ein letztes mal Wells: Krieg der Welten/The War of the Worlds

    Gleich am Anfang sei bemerkt, dass der gleichnamige Film nur sehr grob auf dem Buch basiert.

    Am Ende des 19. Jahrhunderts bemerken Astronomen auf dem Mars mehrere Explosionen. Während das in der Wissenschaftsszene interessiert verfolgt wird, hat diese Entdeckung für die meisten Menschen keine Bedeutung. Einige Tage später landet ein seltsamer Meteor in der Nähe des Hauses unseres namenlosen Protagonisten. Wie sich später herausstellt, ist es ein Raumschiff der Marsianer, das mit einer Art Kanone auf die Erde abgeschossen wurde. Der Mars trägt schon wesentlich länger Leben als die Erde, somit hatten die Marisaner auch mehr Zeit sich zu entwickeln, aber inzwischen drohen ihre Rohstoffe zur Neige zu gehen. Deshalb wurde eine Invasion der Erde geplant.

    Nachdem ihr Raumschiff ausreichend abgekühlt ist, öffnen die Marsianer eine Luke am Heck und steigen aus. Dabei sind sie nicht die klassischen grünen Männchen, die man heute so kennt, sondern große, grau-braune, Oktopusähnliche Wesen. Nach einem wegen der höheren Schwerkraft erfolglosen Versuch, ihren Einschlagskrater zu verlassen, ziehen sich die Marsianer zurück und beginnen, eine Art Metallkasten auf einem Stab zu bauen. Währenddessen stellen die umstehenden Menschen ein Begrüßungskommitee zusammen, das mit einer weißen Fahne die friedlichen Absichten der Erde verdeutlichen soll. Als sich das Kommitee aber dem Krater nähert, schwingt der Kasten herum und die Menschen gehen in Flammen auf.

    Nach einer kurzen Panik ergreift ihre übliche stoische Ruhe wieder Besitz von den Briten, noch am selben Abend kommt eine Armeedelegation an, die die Marsianer vernichten soll. Am Nachmittag des nächsten Tages beginnt der Kampf, wobei der Hitzestrahl der Marsianer massive Schäden anrichtet und sich der Protagonist entschließt, zusammen mit seiner Frau zu Verandten zu fliehen. Dazu leiht er sich von einem noch ahnungslosen Pubbesitzer eine Kutsche und verspricht, sie noch in der selben Nacht zurück zu bringen. Ihre Reise verläuft größtenteils ereignislos, und trotz Protesten seitens seiner Frau fährt der Protagonist zurück, um die Kutsche zurückzugeben. Auf dem Weg erblickt er in der Ferne ein riesiges, dreibeiniges Etwas, das sich schnell auf ihn zubewegt. In seiner Panik bringt er die Kutsche dazu, umzukippen, und bleibt so glücklicherwiese unbemerkt von der marisanischen Kampfmaschine. Den Rest des Weges geht er zu Fuß, wobei er die Leiche des Wirtes auf der Straße findet. Für die Nacht sucht er also Schutz in seinem Haus, dabei bemerkt er einen Artilleristen, der sich in seinem Garten versteckt. Dieser informiert ihn, dass zwischen den beiden Dörfern ein weiteres Raumschiff gelandet ist, und der Protagonist nicht mehr auf direktem Weg zu seiner Frau kann. Die beiden gehen also am nächsten Morgen gemeinsam einen Umweg, da der Artillerist zu seinem Korps zurück finden muss.


    Krieg der Welten ist eines der ersten Werke, die sich mit der Möglichkeit einer außerirdischen invasion befassen. Ein kleiner Seitenhieb ist hier, dass die Briten bisher immer diejenigen gewesen sind, die in fremde Länder eingefallen sind, um ihr Empire zu vergrößern.

    Der Protagonist, und später sein jüngerer Bruder, sind die ganze Zeit über nur Beobachter, das bringt die Panik und Verzweiflung unter den Menschen ziemlich gut zur Geltung.


    Wie Wells' andere Werke auch ist Krieg der Welten alt genug, um kein Copyright mehr zu haben, also gibt es das gratis als eBook und Hörbuch.