Touhou meets Science

  • Ich weiss das ist etwas weit hergeholt aber was wenn Sakuya sich in ihre einzelnen Strings aufteilen kann und aus ihren Elektronen Up- und Down -Quarks Photonen erzeugen kann. Sich selbst sozusagen in Licht verwandeln kann. Damit könnte sie ohne Nebeneffekte Lichtgeschwindigkeit erreichen. Wenn Sie am Ziel angekommen ist wandelt Sie ihre Photonen wieder in Elektronen Up und Down Quarks um und hat sich so praktisch teleportiert. Wenn Sie sich teleportiert ein Messer wirft sich wieder teleportiert undsoweiter muss es von aussen so aussehen als hätte sie die Zeit angehalten und in der zwischenzeit hunderte messer geworfen.


    Was besseres is mir auf die schnelle nicht eingefallen Das ist, als sollte man den Patronuszauber wissenschaftlich erklären xD

    Da gibt es jedoch ein Problem (abgesehen davon, dass du wie die meisten Menschen auf keine Ahnung von der String Theorie haben, so wie ich auch weswegen ich da auch nicht weiter darauf eingehen werde).


    Dieses Problem ist der Energieerhaltungssatz.
    Man kann Masse in Energie umwandeln und umgekehrt.
    Immerhin kennt jeder Einsteins berühmte Formel E=mc². Diese Formel besagt, dass Energie das Produkt aus Masse mel der Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat ist.
    Wir merken, dass wir uns in gefährliches Gebiet vorwagen.
    Ich gehe davon aus, dass Sakuya 60kg wiegt. Das klingt realistisch.
    Würden wir das in Energie umwandeln, hätten wir 5.393×10^18 Joule Energie.
    Das entspricht einem Äquivalent von einer 1169 Megatonnen Explosion:
    [IMG:http://puu.sh/knKFw/5a7921f81b.jpg]
    Hier hätten wir die Ausmaße einer solchen Explosion. Rot ist 2,3 facher Luftdruck, grau ist 25% mehr Luftdruck, orange ist die Hitzewelle, bei der garantiert Verbrennungen dritten Grades auftreten.
    Während in meinem Szenario nur ein Bruchteil einer explosiven Reaktion zum Opfer fällt, während der Rest einfach so verdampft, wird in deinem Szenario ihr gesamtes Energiepotenzial frei gesetzt, was deutlich unschöner ist.

  • Vielleicht ist Sakuya auch halb Geist und kann dadurch die Kollision bei Hyperspeed vermeiden... ok, ist bullshit.


    Und hier kommt der Plotttwist.
    Sakuya kann gar nicht die Zeit manipulieren (oder ihre Geschwindigkeit).


    Wenn man davon ausgeht öffnen sich noch ein paar andere Türen.
    Mir würde Spontan einfallen:
    -Manipulation der Psyche (Hypnose etc.) (
    -Komplette Erstarrung von allem (0 Kelvin) (nur Sakuya und ihre Umgebung sind nicht betroffen. So können geworfene Messer sich abkühlen und in der Luft "steckenbleiben")


    Die Ideen sind zwar bei weitem unzureichend aber eventuell habe ich ja Denkanstöße gegeben.



  • Da Sie die Energie wieder braucht um sich zurückzuverwandeln muss Sie sie irgendwie speichern. Am besten tut sie das als Energie ihres eigenen Lichts.


    ES = mS * c2 (Spezielle Relativitätstheorie: Wikipedia)


    EL = h * v (Energie von Licht: Wikipedia)


    mit:


    ES = Ruheenergie von Sakuya
    mS = Masse Sakuya ≅ 60 kg (Annahme: Mari0s0 )
    c = 299'792'458 m/s ≅ 3 * 108 m/s (Lichtgeschwindigkeit: Wikipedia)
    EL = Energie eines Photons
    h = 6.626'070'040 10-34 J * s ≅ 6.6 * 10-34 J * s (Plancksches Wirkungsquantum: Wikipedia)
    v = (Frequenz des Lichts)




    Nun folgt aus dem Energieerhaltungssatz (Wikipedia):


    ES = n * EL


    mit


    n ∈
    n = Anzahl Photonen




    Da ich in etwa gleich viele Teilchen vorher wie nachher haben möchte nehme ich an Sakuya besteht zum Grösten Teil aus Wasser.


    18 g Wasser ≅ 6 * 1023 Moleküle Wasser (Relation zwischen Gewicht und Teilchenanzahl: Helpster)


    1 Molekül Wasser = 2*H + O (Wasser: Wikipedia)
    H = 1 Elekton + 1 Proton (Periodensystem: Wikipedia)
    O = 8 Elektronen + 8 Protonen + 8 Neutronen (Periodensystem: Wikipedia)
    ⇒ 1 Molekül Wasser = 10 Elektronen + 10 Protonen + 8 Neutronen


    1 Proton = 2 * Up-Quark + Down-Quark (Quarkzusammensezung: Wikipedia)
    1 Neutron = Up-Quark + 2 Down-Quark (Quarkzusammensezung: Wikipedia)
    ⇒1 Molekül Wasser = 10 Elektronen + 30 * Up-Quark + 30 * Down-Quark
    ⇒1 Molekül Wasser = 70 Quarks


    ⇒18 g Wasser ≅ 42 * 1024 Quarks
    1 g Wasser ≅ 2.3 * 1024 Quarks
    ⇒1 kg Wasser ≅ 2.3 * 1027 Quarks
    ⇒1kg Wasser ≅ 2.3 * 1027 Quarks


    Definieren wir also k als Anzahl Quarks pro Masse (Wasser) mit [k] = 1/kg


    k = 2.3 x 1027 kg-1




    Wir wollen nun k verwenden um n "sinnvoll" zu wählen.


    n = k * mS
    n = 2.3 * 1027kg-1 * 60 kg
    n = 1.39 1029




    Damit ist v unsere einzige Unbekannte der Formel.


    ES = n * EL
    ⇒mS * c2 = n * h * v
    ⇒v = mS * c2 / (n * h)
    ⇒v = 60 kg * (3 * 108 m/s)2 / (1.39 1029 * 6.6 * 10-34 kg * m2 / s)
    ⇒v = 60 * (3 * 108)2 / (1.39 1029 * 6.6 * 10-34) * kg * m2 / s2 / kg / m2 * s
    ⇒v = 60 * (3 * 108)2 / (1.39 1029 * 6.6 * 10-34) s-1
    ⇒v = 60 * 9 * 1016 / (1.39 * 6.6 * 10-5) s-1
    ⇒v = 6 * 9 * 1017 / 9.17 * 105 s-1
    ⇒v = 6 * 1017* 105 s-1
    ⇒v = 6 * 1022 s-1




    Sakuya muss also nur die Wellenlänge des Lichts in das sie sich umformen kann kontrollieren können.


    λ = c / v (Wellenlänge: Wikipedia)


    mit


    λ = Wellenlänge


    λ = c / v
    ⇒λ = 3 * 108 m/s / (6 * 1022 s-1)
    ⇒λ = 3 * 108 / (6 * 1022) m/s*s
    ⇒λ = 3 * 108 / (6 * 1022) m
    ⇒λ = 3 * 108 / 6 * 10-22 m
    ⇒λ = 3 / 6 * 10-14 m
    ⇒λ = 5 * 10-15 m
    ⇒λ = 5 fm


    Dieser Wert liegt im Ultravioleten bereich und wird als Höhenstrahlung bezeichnet (Wikipedia)


    Zum Vergleich: sichtbares Licht liegt zwischen 400nm und 700nm also 4 * 10[sup]-7 m und 7 * 10[sup]-7 m (Wikipedia)

  • Nunja, das mag ja alles stimmen, aber dennoch setzt das voraus, dass Sakuya nicht mit irgendetwas interagiert, solange sie nur eine Photonenmasse ist, welche mit 5.996×10^22 Hertz schwingt.






    Dieser Wert liegt im Ultravioleten bereich und wird als Höhenstrahlung bezeichnet

    Dieser Wert liegt schon wieder weit außerhalb des ultravioletten Bereiches. Zudem zählt diese Strahlung zu der stark ionisierenden Strahlung, was bedeutet, dass es Elektronen von ihren Kernen reißt.
    Scary Stuff.


    Ein Photon, dass mit dieser Frequenz schwingt hat eine Energie von 248 Megaelektronenvolt. Ein Uran-235 Kern gibt bei seiner Spaltung etwas weniger ab.
    Zudem hätten wir, sobald sich Sakuya in Licht verwandelt 10000 mal mehr Photonen als Atome in der Luft (ausgehend von 2 Kubikmeter).
    Die Wahrscheinlichkeit, dass sie mit keinem der Teilchen interagiert ist doch sehr gering. Immerhin sprechen wir von 139 Quintillionen Photonen, welche durch ein Labyrinth von Atomen donnert.

  • Ich finds erstaunlich wie viel Zeit @Blueye darin investiert.
    Ich hab auch schon darüber nachgedacht, aber scheiterte meinerseits erstens, an dem was @Mari0s0 sagte bezüglich der Interaktion mit Teilchen im Weg, und zweitens, dass ich mir nicht erklären konnte wie Sakuya sich wieder materialisiert. Ich gehe nicht davon aus, dass sie noch Kontrolle über sich hat, sobald sie sich dematerialisiert. Ich habe nicht so ganz den Durchblick wie ihr zwei, aber benötigt es nicht eine Art Empfänger, damit die Strahlung dazu angeregt wird sich wieder zu materialisieren?

  • Informationsübertragung ist eine ganz komplizierte Sache. Man ist sich bis heute nicht im klaren, was den menschlichen Verstand, das Ich-Bewusstsein bildet.
    Deswegen wäre eine komplette Dematerialisierung zwar eine Idee, aber praktisch ist sie natürlich schwer umsetzbar. Tatsächlich braucht es eine Art Empfänger.
    Man stelle sich ein Glas Wasser vor:
    Wasser verdampft bekanntlich bei 100 °C. Allerdings ist das nur solange war, bis man reines Wasser in einem komplett glatten Gefäß erwärmt.
    Dieses super erhitzte Wasser kann unter Umständen 300°C heiß sein. Jedoch verdampft es nicht.
    Warum?
    Wasser benötigt Teilchen, an denen es verdampfen kann. Erst dann ist es ein Gas.
    Das klingt komisch und ist auch recht schwer zu erklären.
    Deswegen ein Video:


    Deswegen könnte Sakuya sich nicht einfach so in Licht verwandeln. Licht trägt keine Information. Licht hat Energie und eine Frequenz und eine Richtung. Mehr nicht.
    Es müsste ein Speziellen Punkt, einen Empfänger geben, welche das Licht wieder in Teilchen umwandelt. Alle zur selben Zeit.
    Außerdem müssen alle Teilchen ihre relativen Abstände zueinander einhalten, sonst würden falsche Ergebnisse entstehen.


    Dieser Empfänger müsste augenblicklich 1029 Photonen zur selben Zeit, mit den selben Abständen zueinander wieder zu Materie umwandeln.


  • Licht ist eine elektromagnetische Strahlung wie Radiostrahlung auch. Damit kann jede Menge Information in form von Oberschwingungen übertragen werden das Problem ist mehr, dass es jemanden oder etwas braucht, dass diese Information interpretieren kann.


    Das mit dem Luftwiderstand ist so eine Sache die aber auch in deiner Lichtgeschwindigkeitstheorie eine fatale Rolle spielt. Sakuya müsste also:


    • Die gesamte Luft in dem Bereich den sie durchqueren möchte verdrängen.
    • Eine Art Empfänger an den Ort zu dem sie sich teleportieren möchte schicken.
    • Sich in Licht mit der entsprechenden Wellenform verwandeln
    • Den Raum durchqueren
    • Sich von ihrem Empfänger wieder zusammensetzten lassen


    Meine wieder sehr weit hergeholte Theorie:


    Ihr Empfänger ist ein Messer , das sie bei Berührung wieder materialisiert. (Frag mich nicht wie das gehen soll. Because magic undso)


    Sie kann ein solches Messer mit nahezu Lichtgeschwindigkeit werfen und im Windschatten dieses Messers in Form von Licht hinterher fliegen. Sie kann zur Beschleunigung de Messers wieder die Energie ihrer eingenen Masse verwenden, die bei ihrer Materialisierung wieder an sie abgegeben wird. Man nehme an, diese Messer seien hitze resistent und die Luftwirbel die dadurch entstehen zerstören nicht ganz Gensokyo.


    So wirklich zufrieden bin ich mit dieser Theorie nicht, aber es ist das beste das mir grade einfällt.


    Sonst wäre da statt Licht noch Dunkle Materie die sofern wir wissen ausser duch Gravitation nicht mit normaler Materie wechselwirkt. Und Dunkle Energie die etwa gleich mysteriös ist aber davon hab ich dann gar keine Ahnung mehr.

  • Wow... Wenn es bei Touhou schon so kompliziert ist, will ich gar net erst wissen wie es bei To Aru kagaku no Railgun ist D:


    Naja nvm... Mich beschäftigt eine etwas Simplere Sache.
    Nämlich die Möglichkeit zu fliegen... Wieso sind sie dazu in der Lage und wenn die Antwort Magie ist, warum
    brauch Marisa dann zwingend einen Besen dafür (nur um das Hexen Klischee aufrecht zu erhalten? ._.)

  • Naja nvm... Mich beschäftigt eine etwas Simplere Sache.
    Nämlich die Möglichkeit zu fliegen... Wieso sind sie dazu in der Lage und wenn die Antwort Magie ist, warum
    brauch Marisa dann zwingend einen Besen dafür (nur um das Hexen Klischee aufrecht zu erhalten? ._.)

    Ich denke mal, dass ist relativ einfach zu beantworten.
    Youkai an sich können nunmal fliegen (oder so). Im Falle von Marisa, die nunmal ein Mensch ist, hat sie nicht die Fähigkeit ohne ihren Besen zu fliegen (Ja Hexenklischee). Reimu konnte anfangs auch nicht fliegen, sondern hat sich die Fähigkeit erst angeeignet. Ich gehe nicht davon aus, dass Magier automatisch fliegen können.

  • Und Hina kann fliegen, weil sie sich so schnell dreht, dass sie die Raumzeit verzerrt und die Gravitation außer Kraft setzt (oder so)(hab ehrlich gesagt keine Ahnung, wollte aber auch was sagen).
    Meinen Respekt an alle Experten hier, die sich auskennen.

    :!: Alle in diesem Post begangenen Fehler bezüglich Rechtschreibung, Grammatik und Allgemeinwissen wurden absichtlich eingefügt, um auf Missstände im deutschen Schulwesen aufmerksam zu machen. :!:

  • Noch eine Sache zu Sakuyas 'Zeitmanipulation'. Wie sähe es aus wenn Sakuya die jeweiligen Atome nicht verdrängt, sondern viel eher den platz mit ihnen tauscht. Wie unzählige kleine Yukari Portale in enormer Geschwindigkeit.


    Natürlich müsste man dann noch überlegen wie überhaupt die Portale funktionieren 'könnten'.


    Ps. Ich hab Null Plan von den ganzen Physikalischen Formeln und Theorien, aber lese und höre trotzdem immer wieder gern davon :D

  • Nämlich die Möglichkeit zu fliegen... Wieso sind sie dazu in der Lage und wenn die Antwort Magie ist, warum
    brauch Marisa dann zwingend einen Besen dafür (nur um das Hexen Klischee aufrecht zu erhalten? ._.)

    Ganz einfach - sie hat einfach Lust dazu, einen Besen zu verwenden. :'D


    Marisa is always depicted in her game sprites as riding on her broom
    when she flies (typical witch behavior). Whether she actually needs her
    broom to fly or if it's just for show is unconfirmed.

    • However, in Fairy Wars, her broom is nowhere in sight. This hints to us that she may be able to fly without it. (Or the artist merely couldn't put it into the sprite)
  • Sanaes Flug (ka wie ich es beschreiben soll) in Touhou 12.3 zeigt das sie den Wind lenken kann. Während sie den Wind kurzzeitig kontrolliert kann sie sich selbst inklusive Items und Siegel in die gewünschte Richtung lenken.


    Meine Frage ist jetzt wie sie das macht.


    Meine Theorie
    Ich habe mir es so vorgestellt.
    Eine Windmühle kriegt durch sen Wind Energie wodurch sie sich bewegt.
    Also
    Wind = Energie
    und bei Sanae stell ich mir vor
    Energie = Wind
    Ich denk das sie durch die eine Bewegung nach vorne Energie erschafft. Die alleine Reicht nicht da sie ihren Körper in der Luft bewegen will. Sie kann ja 2 Götter beschwören und ich denke halt das sie ihr halt mehr Kraft geben genug Energie zu erschaffen sich selbst und die Bomben/Siegel voranzutreiben. Was ich aber nicht weiß ist warum Spieler 2 trotz dem Wind sich bewegen kann (wie zum Beispiel Remilia da sie wahrscheinlich weniger wiegt als Sanae oder eine Bombe)

  • Hier ist ja auch ewig nichts mehr passiert, y'all need some sciencing!
    Was Sanaes Windlenkerei angeht, ich würde annehmen, dass sie aktiv nur einen sehr kleinen Teil der Luft bewegt, das aber sehr kräftig und sehr gezielt. Um Gegenstände zum Fliegen zu bringen könnte sie dabei mehrere solcher Felder einsetzen, die Luft erst um das Objekt sammeln, also Druck aufbauen, und dann gezielt ausströmen lassen, quasi wie eine offene Gaspistole. Dabei würde sich der entstehende Wind auf einen relativ kleinen Bereich beschränken, sodass die Umgebung nicht großartig beeinflusst wird.


    Mich würde mal eure Meinung dazu interessieren, warum Yukari in der Ortswahl für ihre Gaps eingeschränkt ist, schließlich musste sie sowohl auf dem Weg zum Lunar Capital in SSiB als auch zum Himmel in Hisouten gewisse Bedingungen erfüllen.