Human Village und die Bewohner der Außenwelt (Versuch 4) Tag 1

  • Reimu und Marisa kamen aus dem Haus des Dorfoberhauptes raus. Marisa hatte eine Scherpe mit der Aufschrift "Oberhaupt" in der Hand und schritt damit zu Zen. Sie überreichte ihm lächelnd die Scherpe und schritt zurück zum Haus. Nach kurzer Zeit kam sie mit einem vollen Sack raus und schritt davon. Reimu hingegen stellte ein Schild vor dem Haus auf und ging auf Zen zu. "Bevor du fragst: Marisa und ich konfestieren das Haus und sämtlichen Inhalt als Spende an den Hakurei Schrein, dafür das ich euch nicht alle auf der Stelle erledige. Außer die Scherpe. Viel Spaß damit." Und nach diesen Worten betrat sie das Haus und wurde den Rest des Tages nicht mehr gesehen. Die darauffolgende Nacht verstrich ohne Ereignisse. Und somit fing der erste Tag der Wahlen an.


    ((Tag 1 geht wieder bis Mittwoch, bis dahin könnt ihr jemanden rauswählen~))

  • Die wahl war Vorrüber und dunkel wurde es auch solangsam. Mayu sah sich nochmal um, alle schienen große hoffnung in das frisch gewählte Dorfoberhaupt zu stecken. "Naja..." sagte sie sich "...mal sehen was das gibt"
    mit langsamen Schritten bewegte sie sich nun zum Tor des Dorfes, wo sie ihren Panzer vorher Abgestellt hatte, immer die Umgebung im Auge, ob sie nicht doch von einem verrückten Magier verfolgt wurde. bei ihrem Stahlkoloss angekommen kroch sie durch die Luke am hinteren teil des Turms hinein, kramte einen Schlafsack hervor und machte es sich auf dem Funkersitz mehr oder weniger Gemütlich. Platz war genug, es gab keine Pedale wie zu Füßen des Fahrerbereichs, das angebrachte Bord-MG hing vorne mit dem lauf nach untenund in der Breite fehlte es auch an nichts. Nur das Funkgerät auf ihrer Rechten schränkte sie etwas ein. Bevor Mayu sich ihrer Müdigkeit ergab, stellte sie das gerät auf einen allgemeinen Suchlauf ein, sodass sie mögliche Funksprüche hören konnte. es dauerte nicht sonderlich lange, da klopfte es an der Kommandantenluke. Leicht verärgert kroch sie aus dem Schlafsack und öffnete Selbige. Sie blickte in ein bekanntes, grinsendes Gesicht.
    "Ach Alex, keine Herberge gefunden?" fragte sie neckisch.
    "Wirklich lustig... die nehmen hier keine Reichsmark an."
    "hätt ich mir denken können. sieht ja schon so aus wie im Japan der Feudalzeit, würd mich nicht wundern, wenn die hier mit Mon bezahlen... aber ich weiß warum du hier bist, komm rein."
    Die Nacht verlief ohne nennenswerte ereignisse.

  • Stunden nach der Verkündigung des Urteils saß Zen immernoch vor auf dem Dorfplatz. Er hielt die Schärpe des Dorfoberhauptes in den Händen und starrte zerstört auf den Boden.


    Zenzetzu: Ich bin so am Arsch... Wo schlaf ich jetzt nur? Da wird man zum Dorfoberhaupt ernannt, und trotzdem muss ich auf der Straße schlafen... ||


    Der Magier saß einfach da, sich selbst bemitleidend. Als ihm eine doch sehr bekannt Stimme ans Ohr drang.


    Shirokuro: Was!? Wer wurde zum Dorfoberhaupt gewählt!?


    Als er von seinem Gram aufblickte erkannte Zen den kleinen Alchemisten, der wie angewurzelt auf das schwarze Brett starrte.


    Zenzetzu: Shirokuro!?


    Shirokuro: Zenzetzu Jahaigami!?


    Die Beiden rannten auf einander zu und umarmten sich wie die langjährigen Freunde die sie waren, und die sich lange nicht gesehen hatte.


    Zenzetzu: Shiro!! Gott wie froh ich bin, dich jetzt zu sehen!


    Shirokuro: Zen! Ich fasse es einfach nicht! Du bist echt hier! Und das Dorfoberhaupt bist du auch noch!


    Zenzetzu: Ja, aber die Annehmlichkeiten dadurch, könnten annehmlicher sein... :thumbdown:


    Shirokuro: Wahnsinn. Was machst du nur hier!? Hast du etwa doch den Abschluss geschafft!? Kannst du entlich ohne Bannkreis zaubern?


    Zenzetzu wurde still. Er konnte seinem Freund nicht mal mehr in die Augen sehen. Shiro war klar das etwas vorgefallen sein musste, nur wie schlimm es wirklich war konnte er nicht ahnen. Zen...
    ...
    es war unfassbar, aber er weinte! Schwere Tränen rollten über sein Gesicht! Der Mann den Shiro, in all den Jahren ihrer Freundschaft, nie hatte nicht lächeln sehen, weinte bitterlich. Shiro gab sich einfühlsam während sich langsam Keine von Hinten nährte.


    Shirokuro: Mein Gott, was ist denn passiert?


    Zenzetzu: Es war Jahre nachdem du die Akademi verlassen hast... Ein Dämon, der das Gewand eines Menschen trägt, drang in die Akademie ein und tötete alle! Jeden einzelnen! Alle wurden von diesem Schwert schwingenden Monster getötet! Nur ich habe überlebt... weil ich nicht da war! Ich lag in den Katakomben und laß und als ich wieder hoch kam... ;(


    Einen Moment stockte dem weinenden Mann der Atem. Er rang um Fassung und fuhr fort.


    Zenzetzu: Der Boden war voller LEICHEN! Blut und Innereien überall! Sogar die Kinder, die Anwärter! Alle waren tot... ich habe sie begraben... also irgendwie...


    Dann stockte sein Weinen. Er hatte die Tränen zurück gekämpft, und obwohl man sah und hörte das er sich die Trauer verkniff, lächelte er nett und sagte:


    Zenzetzu: Naja, aber dadurch bin ich jetzt der Erzmagier... also...


    Doch da er nun wieder aufsah blickte er in Shiros Gesicht, das von verstörtem Entsetzen gezeichnet war.


    Shirokuro: Ein Schwertkämpfender Dämon... Hat er sie ihrer Sünden wegen getötet?


    Zenzetzu wurde ernst. Es war als hätte es die Trauer nie gegeben. Sein gestockter Zorn, hatte alle anderen Emotionen gefressen und verschluckt!


    Zenzetzu: Er war hier. Und du hast ihn getroffen.


    Shirokuro: (nickend) Er hat mich zu seinem Gefährten gemacht.



    Eine Sekunde erfüllt von einem kalten, finsteren Wind ließ die Szene stocken. Dann ein metallisches klacken. Eine kleine Metallscheibe viel aus Zen´s Hand auf den Boden.


    Zenzetzu: Binding Circle!


    Ein blau läuschtender Bannkreis in Kettenform stanzte sich in den Boden. Shirokuro, genau wie die dahinter stehende Keine, konnte sich plötzlich nicht mehr bewegen. Auch seine Schattensprünge waren nicht mehr möglich.


    Shirokuro: Zen! Was soll das denn?! Ich...


    Shiros Atem stockte als Zen ihm die Hand um den Hals legte und zudrückte.


    Zenzetzu: Du hast dich mit diesem Teufel eingelassen. Sag mir alles! Schweigst du, oder gefällt mir nicht was du sagst, brech ich dir den Hals!


    Shirokuro: *echz* Zen... Ich bin... dein... Freund...


    Zenzetzu: Ja. Darum würde ich dir nur ungerne den Hals umdrehen. Aber ich schulde es... Meister Baltasar... dem Konzil... allen die er ermordet hat!!! Also antworte mir oder ich töte dich genau jetzt!


    Keine: Shiro!


    Shirokuro: JA! Zen... sieh mir in die Augen! Er "wollte" das ich ihm folge. Aber ich bin noch hier. Oder etwa nicht!? Er hat ein Paar Tage hier verbracht, ist aber schon Monate weg! Hätte ich gewusst...


    Der Kreis löste sich auf. Zen ließ den hustenden Shirokuro los. Keine ging zu dem Jungen und sah sich seinen Hals an.


    Zenzetzu: Es tut mir Leid... Du bist mein Freund. Und ich...


    Shirokuro: Nein. *Hust* *Hust* Du hast recht. Ich hätte wohl das gleiche getan, wäre mir das selbe passiert...


    Keine: Aber, junger Mann. Nun bist du das Dorfoberhaupt! Auf solche Spielchen wirst du jetzt verzichten müssen. Kümmer dich lieber um die Außenweltler die deinen Vorgänger auf dem Gewissen haben.


    Zenzetzu schien jetzt erst die Begleiterin seines Freundes bemerkt zu haben. Er ging auf sie zu, auch wenn seine Annäherungen nun deutlich ruhiger wirkten. Er gab ihr einen Handkuss und sagte:


    Zenzetzu: Die gnädige Dame. Ich bin Zenzetzu Jahaigami, Erzmagier, Feinschmecker und neuerdings Oberhaupt dieses Dorfes. Verzeiht mir mein zunächst raues Auftreten, es waren nur alte Kamellen. Ich darf euch meine Bewunderung und meine Bereitschaft euch zu ehelichen aussprechen.


    Keine: Ohhhh. Shiro. Ich wusste garnicht das du so gallante Freunde hast... Hihihi.


    Shirokuro: Bild dir nichts darauf ein. So ist der bei allem was nur entfernt Weiblich ist. Obwohl, normal ist er aufdringlicher...



    Zenzetzu: Ja. Momentan suche ich ehrlich gesagt nur nach einem Schlafplatz.


    Shirokuro: Da kann ich dir vielleicht weiter helfen...


    Zenzetzu: Bitte sag, das deine Freundin noch Platz in ihren Gemächern hat.


    Keine: Hihihih. Wir kommen aber schnell zur Sache Jungchen. Denkst du ich bin so leicht zu haben?


    Shirokuro: Das hatte ich nicht gemeint... Lustmolch...

  • Die Nacht verlief ruhig für Chunglin. Es war gut sich direkt ein Gasthaus zu suchen. Die Hütte wurde immer voller über den Tag. Das neue Dorfoberhaupt ist jetzt auch im Amt. Man warnte uns, dass die Außenweltler wohl recht bald anfangen würden sich ihre Opfer auszusuchen. Diese Nacht scheint aber niemand umgekommen zu sein, da am Morgen nichts am schwarzen Brett ausgeschrieben war. Jedoch hat er einen Zettel gefunden, auf dem steht, dass ein kleiner Stand am Dorfplatz zu vermieten seie. Da der Pandaren vorhatte eine Weile zu bleiben, dacht er, dass es sich lohnen würde ein kleines Geschäft zu eröffnen. Ebenso ist es immer interessant zu hören, was andere Leute über sein Bier sagen. Der Vermieter ist ein freundlicher, älterer Herr. Er freut sich wirklich, dass jemand diesen Stand führen würde. Er schien hier früher ein doch recht lohnenswertes Geschäft gehabt zu haben. Mittlerweile ist der Stand jedoch etwas heruntergekommen und könnte einige Überarbeitungen vertragen. Chunglin hat aber gefallen an diesem Stand. Er... hat einfach etwas.


    Direkt machte sich der Pandare auch an die Aufhübschungsarbeiten. Kaputte, morsche und alte Bretter wurden ausgetauscht sowie der Rest entstaubt. Ebenso hat Chunglin von einem Dorfbewohner ein Schild mit Farbe und Pinseln erworben. Auf dieses Schild malte er mit kunstvollen Schriftzeichen die Aufschrift: "Braumeister Chunglin: Bier nach pandarischer Braurezept" Dieses stampft er in den Boden neben dem Stand. Einige Sorten von Bier hat er noch bei sich. Diese wird er für heute hier anbieten. Am Abend müsse er wohl noch Materialien sammeln gehen.


    Bier im Angebot:
    Donnerbräu: Ein Bier nach zwergischem Rezept. Die Donnerbräus benutzen Zutaten, die sie in den verschneiten Bergen ihrer Heimat finden. Dieses Donnerbräu wurde mit pandarischen Zutaten hergestellt und den Zwergen zum Probieren gegeben. Es seie kein Unterschied im Geschmack zu erkennen.
    Sturmbräu: Ein Bier, welches seinen Namen von der Braumeisterlegende Chen Sturmbräu hat. Dieser Braumeister verbringt sein Leben auf Reisen und verwendet somit Zutaten aus
    aller Welt. Der Grundbestandteil ist jedoch ein pandarischer Hopfen. Chunglin ist auf seinen Reisen dem Braumeister begegnet und hat sogar das Rezept für dieses feine
    Gebräu erhalten. Empfehlung des Hauses.
    Trübtrunk: Ein sehr starkes Gebräu. Die Zutaten sind... gewöhnungsbedürftig. Dieses Gebräu sollte man zu deftigen Mahlzeiten trinken.
    Eigenbräu: Ein Bier, welches auf einem Rezept von Chunglins Familie beruht. Über seine Reisen hat sich dieses Rezept doch stark verändert, wodurch es zu einer Eigenkreation
    wurde. Das Besondere an diesem Gebräu ist, dass sich der Geschmack bei jedem Glas verändert. Dieser Effekt wird durch das ungleichmäßige verteilen der Zutaten
    erreicht. Jedoch fehlt bisher ein Name für dieses Bräu.

  • Mittlerweile hatte Reiji den Versuch, sich so lange wie möglich auf Abstand zu halten, in den Wind geblasen. Für Heimlichkeiten fehlte ihm eine Sache, die wohl seine größte Schwäche war: seine Ungeduld. Außerdem wurde ihm mit der Zeit klar, was auch immer vor sich ging, er würde nie etwas davon in Erfahrung bringen, ohne zumindest ansatzweise Kommunikation zu betreiben. Sinnlos irgendwo hinzugehen und alles in die Luft jagen konnte er Reimu und Marisa überlassen. Außerdem bekam er langsam Hunger. Schließlich legte er sich auf zwei Dinge fest, die er in Erfahrung bringen musste: warum war das alte Dorfoberhaupt so urplötzlich verstorben? Und hing es mit dem Erscheinen der anderen Außenweltlern zusammen? Reiji beschloss, das neue Oberhaupt zu befragen, sollte er es zu Gesicht bekommen. Direkt nachdem er etwas zu sich genommen hatte.


    "Mir fällt erst jetzt auf, dass ich noch nie hier etwas gegessen habe. Na gut, wo ist das nächste Lokal?"

    Reiji wollte sich umsehen, jedoch fiel ihm ein Stand und eine weitere, nicht ganz ins Bild passende Gestalt, die im Morgengrauenlicht aus der Ferne nur eine ungefähre Gestalt abgab. Reiji versuchte, unauffällig näher zu kommen, bis er stoppte.


    "Ich hab' zwar noch nie in meinem Leben WoW gespielt, aber wenn ich Reisen gestern nicht zu lange in die Augen gestarrt habe... ist das ein verdammter Pandare?!"



    Perplex sah er auf das Schild, das neben dem von dem Pandaren betriebenen Stand in den Boden gestampft war. "Braumeister Chunglin: Bier nach pandarischem Braurezept"


    "Pandarisch... ich hatte Recht, was ein Wunder...warte, stand da grade Bier?
    ... ich habe noch... ein wenig Geld, nicht?"


    Immer noch perplex, nun aber deutlich interessierter, entschied er, dem Pandaren näher zu treten und fing ein Gespräch an.

  • "Als Dakon seinen Schuh abermals schüttelte, rollter der Stein auf den Boden."


    Als Nik diesen Satz las, schloss er das Buch und dachte sich:


    "Heute werden aber auch keine guten Bücher mehr geschrieben oder?"


    Er legte seinen Hut ab, krazte sich kurz den Kopf, stand auf um sich zu Strecken und saß den Hut wieder auf.


    "Zefix... wo ist denn nur meine Tasc... oh hier ist sie ja. Zeit für das Essen"


    Der Junge öffnete seine Tasche die er mit sich brachte und griff nach 2 belegten Broten.
    Während er das "Festmahl" genoss beobachtete Nik die wundervolle Landschaft dessen Ruhe leider viel zu oft durch Danmaku-Kämpfe gestört wird.


    "Hmm... da ich fertig bin kann ich ja Spazieren gehen"


    Und so ging er los.

  • Der Würstchenverkauf vom Vorabend kam bei den hiesigen Dorfbewohnern gut an. Es schien eine exotische Küche für die Asiatisch wirkenden Einheimischen gewesen zu sein.
    Bis zum Ladenschluss hatte Flansher genügend Einnahmen gemacht, um einen Schlafplatz zu finanzieren.


    Flansher stand schon früh auf, um seine Wahren vorzubereiten. Er machte hierfür einen kleinen Abstecher in den Forest of magic, war jedoch noch vor Einbruch der Mittagsstunde wieder am Marktplatz.


    Flansher fiel auf, dass er nicht mehr der einzige neue Händler im dorf war.
    Der humanoide Panda schien einen Bierstand aufgemacht zu haben.
    Flansher erinnerte sich an seine Gestalt, er hatte ihn schon am Vortag bemerkt. Außerdem hauste er momentan in dem selben Gashaus, wie Flansher und noch dazu in dem Zimmer welches gleich gegenüber von seinem eigenen lag.
    Ein komischer Zufall


    Flansher an sich war kein Trinker. Er hatte jedoch nichts gegen betrunkene Leute. Diese hatten, seiner Erfahrung nach, oft die Angewohnheit, überstürzt und leichtsinnig, Verträge einzugehen. Solch ein Verhalten begrüßte Flansher natürlich immer.
    Er selbst, hatte sich nicht auf berauschende Getrenke spezialisiert. Also war dies kaum eine Angelegenheit von Konkurrenz. Auch wenn er nicht bestreiten mochte, dass er öfters mal mit der ein oder anderen giftigen Flüssigkeit Handelte.
    Folglich war Flansher recht froh, als er diesen Braumeister am Markt sah.


    Flansher öffnete seinen Koffer und errichtete sogleich seinen Verkaufsstand.
    Flansher’s Inventar:


    Um nähere Informationen über das Gewünschte Item zu erlangen ist entweder ein Kauf oder ein erfolgreiches Fragen des Verkäufers erforderlich.

  • [[Mayu's Part/Edit]]
    Mit lautem Gähnen erwachte Mayu aus ihrem, nur dürftig gemütlichem, Schlaf. Alex war noch in seinen vertieft, so schlich sie um ihn herum und kletterte aus der Luke des Panzers. Die Sonne war noch von den Bäumen am Horizont verdeckt. Nach dem sie sich noch einemal umsah, beschloss sie ins Dorf zu gehen. Sie musste sich noch informieren, mit welcher Währung hier bezahlt wurde und wie sie an diese Herankommen konnte.


    Als sie den Dorfplatz erreichte, warf sie einen prüfenden Blick auf die Läden und Stände in der Umgebung. Einige Lebensmittelgeschäfte, der Stand eines mysteriösen Mannes und der Stand eines aufrecht stehenden Pandas... moment mal, ein Panda? Tatsächlich, dort stand wirklich ein Panda, der einen eigenen Stand hatte. Und wie es aussah, bot er eine Auswahl an Bieren an.
    "Na da muss ich heut Abend aber mal einen heben, wär doch verschwendete Zeit ein gutes Bier auszulassen."
    Da Mayu's Magen anfing zu grummeln, begab sie sich zu einem der Lebensmittelhändler. Dieser hatte eine Vielzahl an Früchten im Angebot. Mayu war erleichtert zu hören, dass sie mit Yen bezahlen konnte, von denen sie noch einige wegen ihres Gefechtes in Japan hatte, und kaufte erstmal einen Ananas. Ihre Richtschützin hatte sie damals auf den Geschmack gebracht und seit dem war einen Woche für Mayu erst komplett, wenn sie mindestens eine Ananas vernichtet hatte.
    Als Mayu fragte, wo man ein gutes Messer bekommen könnte, hatte man ihr den Weg zur Dorfschmiede erklärt, und noch von einem Laden erzählt, der aller Art merkwürdiges Zeug verkaufte, von dem wohl vieles aus der Außenwelt käme. Ladeninhaber sei ein gewisser Morichika Rinnosuke. Auch den Standort einer heißen Quelle konnte die kleine Panzerkommandantin herausfinden. Sie bedankte sich bei dem Verkäufer für die Informationen.


    "So, damit hätte ich eigendlich alles, was ich erstmal bräuchte... ach was solls, n Bier kann net schaden bevor ich zum Panzer zurück kehre."
    Gesagt, getan. Also besuchte sie den Panda an seinem Stand und bestellte ein 'Sturmbräu'. Als sie ausgetrunken und bezahlt hatte, kam sie nicht drum herum den Pandaren zu loben. Sie (als Deutsche) hatte ja schon so manches Gebräu getrunken, vieles davon nicht ansatzweise würdig überhaupt Bier genannt zu werden, doch dieses hier Übertraf alles bisherige. Nach einer Lobaussprache mit Überlänge begab sie sich dann aber doch zu ihrem Panzer.


    [[Fortsetzung/VorEdit]]
    Alexander stand bereits sehr früh auf. Im Krieg war er gewohnt, nicht soviel schlafen zu können.
    "Guten Morgen, Herr Schwarzenstein." sprach Mayu zu ihm, welche auch schon wach war. "Guten Morgen." entgegnete er ihr zurück.
    "Ich habe eine Lösung für dein Problem gefunden." sagte Mayu ihm nächsten Satz direkt zu ihm. "So? Lass hören." sagte er neugierig. "Anscheinend gibt es hier in der nähe einen Laden, der Sachen aus 'unserer Welt" verkauft. Vielleicht wird er dir für deine Reichsmark Geld geben." erklärte sie ihm und setzte sich auf ihren Fahrerplatz. "Das ist eine gute Idee! Du gehörst in die Wehrmacht." sagte er lachend als Mayu ohne Vorwarnung den Panzer startete.


    Einige Minuten später sind die beiden beim Shop von Rinnosuke, Kourindou, angekommen. Beide betraten den Shop und wurden mit einem herzlichen "Willkommen!" begrüßt. Mayu schnappte sich die Reichmark von Alex. "Lass mich das übernehmen." sagte sie und trat mit Rinnosuke in Verhandlung.
    Alex hat sich währenddessen im Shop umgesehen. Er sah einige sehr bizarre Gegenstände. Als er sich gerade etwas ansah, was wie eine Massenvernichtungswaffe aussah, hörte er die Tür aufgehen. "Egal was er dir gibt, ich zahl dir das doppelte!" schrie die Frauenstimme zu Mayu und Rinnosuke, welche beide sehr perplex aussahen. Die Frau machte ihren Schirm zusammen und ging zu den beiden. Nach hitzigen Verhandlungen hat Rinnosuke einen riesiegen Sack Geld aus einem Hinterraum geholt und es Mayu für eine Reichsmark gegeben. Die Frau hat sich aus einem plötzlich auftauchenden, Lila Riss, welche Mayu ziemlich bekannt vorkam, einen weiteren riesiegen Sack Geld für eine Reichhsmark geholt. Mayu und Alexander nahmen beide einen der Säcke und verabschiedeten sich.
    "Ich glaube, die Herberge können wir uns heute Abend leisten." sagte Alexander lachend.

  • "Was die Herberge angeht verzichte ich..." sprach Mayu, als sie den einen Geldsack im Innenraum des Panzers verstaute "...ich werde wohl weiter im Panther nächtigen. So kann ich die Funkkanäle abhören und eventuell mit irgendwem eine Verbindung aufbauen."
    "Wenn du meinst..." antwortete Alex darauf "...ich gönn mir heut Nacht jedenfalls ein gemütliches Bett."
    Plötzlich sprang Mayu vom Panzer ab und rannte mit den Worten "hab noch was vergessen" wieder in den Laden, nur um etwas später mit einem qualitativen Stiefeldolch wieder hinaus zu kommen.
    Der zweite Sack Geld wurde auch schnell verstaut und das deutsche Duo setzte sich wieder in Bewegung zum Human Village.
    Dort angekommen, ging Mayu die Problemliste durch, die sie auf ihrem Smartphone angelegt hatte. Zwar gab es hier kein Netz, doch die Elektronik an sich schien noch zu funktionieren. Das Mädchen löschte die Punkte 'Nahrungsbeschaffung'und 'Finanzen' und fügte nach kurzer Überprüfung des Panzers den Punkt 'Sprit' hinzu.
    "Sprit?" fragte der Sanitäter, als er ihr über die Schulter sah "... uns geht der Saft aus?"
    "Hält noch etwas, aber wir sollten das Fahren vermeiden, bis wir was neues organisiert haben. Ach ja, das teil Hier erklär ich ihnen später mal." Bei dem letzten Satz zeigte sie auf das Mobilfunkgerät.
    "Übrigens, nenn mich Alex, das ist kürzer"
    "nun... wenn sie drauf bestehen, Alex"
    Mayu blickte kurz gen Himmel. sie Erschrak, als sie bemerkte wie viel Zeit schon vergangen war.
    "Hey Alex, hatte diese Keine nicht gesagt, dass wir jeden Abend jemanden rauswählen sollen oder so ähnlich?"
    "Ja stimmt... wieso?"
    "Nun, wir haben noch gar keine Anhalstspunkte, wer denn nun für Chaos sorgen will oder nicht, ich schlage vor wir begeben uns zum Dorfplatz und hören uns mal um."
    Nach kurzem Nachdenken stimmte Alex ihr zu und die beiden machten sich zu genanntem Ziel auf. Da auf dem Dorfplatz mittlerweil reges Treiben herrschte, suchte sich Mayu erstmal eine Bank und widmete ihre volle Aufmerksamkeit ihrer Ananas, welche sie nun genüsslich ihrer schale entledigte. Mit zwei gekonnten Schnitten waren die Ober- und Unterseite entfernt und das gelbe Fruchtfleisch versank Stück für Stück in Mayu's Speiseröhre.

  • Während Mayu sich eine Bank suchte hielt Alexander nach etwas zu essen ausschau. Viele der Gerichte, die auf dem Dorfplatz angeboten wurde, waren ihm komplett unbekannt. An einem Stand blieb er letztendlich stehen: Hähnchen am Spieß, etwas was er für verzehrbar hielt. Er kaufte sich 2 Stück von ihnen, saß sich zu Mayu und aß sie genüsslich aus. Aus dem Krieg war er nicht so tolles Essen gewohnt.


    Als Alex und Mayu aufgegessen hatten kam jemand, den sie bereits gesehen hatten auf sie zu: Keine.
    "Hallo Alexander, hallo Mayu, ich hab nach euch gesucht" begrüßte sie Keine.
    Alex und Mayu guckten verwundert "Warum das denn?" fragte Alex.
    "Ich habe gesehen das du anscheinend Spellcards hast, jedoch wahrscheinlich noch keine Ahnung von Danmaku hast. Ich wollte es euch erklären, das ist hier in Gensokyo überlebenswichtig." antwortete Keine und winkte sie mit "Kommt kurz mit, ich zeige es euch.".


    Keine brachte die beiden zu ihrer Schule und erklärte ihnen das Spellcardsystem. Grade als Keine ihren letzten Satz beenden wollte wurde jedoch die Konzentration ihrer beiden Schüler durch einen kleinen Zwischenfall gestört: Plötzlich schoss ein Regenbogenfarbener Laser durch ein Fenster hinein und durch ein anderes hinaus.


    "MARISA!!!!" hörte man Keine schreiend aus dem Haus stampfen. Alex und Mayu folgten ihr, gespannt was jetzt passiert.
    "Ganz ruhig Keine" sagte sie lachend "Ich bin nur hier damit den zwei auch mal ein praktisches Beispiel geben kannst, ze!" sagte sie und lachte weiter. "Nun gut, legen wir los!" sagte Keine in einer plötzlich, siegsicheren Laune. Die Vier gingen etwas vor Human Village, um nicht zu viel Aufmerksamkeit zu erregen.


    Die nächsten 10 Minuten bestanden aus einem epischen Kampf zwischen Marisa und Keine, aus dem Marisa als Siegerin davor ging.
    Nachdem Marisa Keine besiegt hatte ging. Sie ging daraufhin zu Alex und sagte "Versuch es doch auch mal, ze! Ich mache auch nicht ernst." sagte sie und lachte siegessicher.


    Alex, welche immer noch nicht die Bedeutung seiner Karte kannte pickte eine zufällige raus und aktivierte sie. "War Sign - Support Fire" war ihr Name. Es passierte nichts. "Hahaha, komm ich beiße nicht, ze!" spottet Marisa.


    ~Währendessen beim Panzer von Mayu~
    "Oh mein Gott, ein Panzer?! Denn muss ich untersuchen!" schrie Nitori, welche gerade den Panzer entdeckt hatte. Sie stieg auf den Panzer und guckte in das Rohr hinein. Gerade als Alexander die Spellcard aktiviert hatte bewegte sich der Panzer plötzlich. Das Rohr hat sich in einen Winkel ausgerichtet, welcher normalerweiße nicht möglich wäre, und feuerte einige Salven an Danmaku ab, welche Nitori sofort verfolgte.


    ~Zurück bei dem Kampf~
    "Ich glaube, ich habe irgendwas falsch gemacht" murmelte Alexander als Marisa plötzlich aufschrie. Inzwischen waren die Schüsse des Panzers angekommen und explodierten auf dem Boden in noch mehr Danmaku. Marisa, welche eindeutig diesen Kampf verloren hatte, stehte verwirrt wieder auf, nachdem sie umgefallen war. "Das war garnicht schlecht, zeeeeee~" sagte Marisa verwirrt und setzte sich an den Rand des Weges. Inzwischen war Nitori auch angekommen und schrie in die Runde "Gehört einem von euch dieser tolle Panzer?"

  • Die Versuche von Zen bei Keine die Nacht zu verbringen wurden von Shirokuro jäh unterbrochen.
    Er verabschiedete sich von Keine und nahm Zenzetzu mit um für ihn eine eigene Wohnung zu besorgen was sich als schwieriger als erwartet herausstellte da die meisten Herbergen vollkommen ausgelastet waren.


    Zenzetzu: ...hey, hab ich da irgendwas verpasst?
    Shirokuro: Huh? Meinst du etwa... ich und sie...? D-Das ist doch lächer...
    Zenzetzu sah Shirokuro mit einen zweifelnden Blick an welcher geradezu durchbohrend wirkte.
    Shirokuro: Na gut, da war mal was zwischen uns, das ist aber schon Jahrhunderte her. Außerdem denke ich nicht dass es jemals wieder zwischen uns so werden kann wie es einmal war... nicht nachdem sie mich hintergangenen hat, und das in dem Moment in dem ich ihre Hilfe am meisten gebraucht hätte!
    Zenzetzu: War's wirklich so schlimm? Vorhin sah's nämlich nicht sonderlich danach aus.
    Shirokuro: Ehrlich gesagt möchte ich grad nicht darüber reden...
    Zenzetzu: Sagst du mir dann wenigstens wo du mich nun unterbringen willst?
    Shirokuro: On, natürlch. Am Rand des Bamboo Forests gibt es ein leerstehendes Haus, dort könntest du wohl einige Tage unterkommen...
    Shirokuro bog in eine dunkele Gasse ein und blieb vor einer der Wände stehen.
    Shirokuro: ...hier müsste es in Ordnung sein.
    Zenzetzu: Du weißt dass wir uns noch im Dorf befinden und wenn du per Schattenteleportation dort hin willst kann ich dir nicht folgen.
    Shirokuro: Denkst du dass ich an meiner Magie in all der Zeit in der wir uns nicht gesehen haben nichts verbessert habe?
    Shirokuro zeichnete mit einigen flinken Bewegungen einen Bannkreis in die Luft wobei die Linien sich in der Wand vor ihm abprägten.
    >>Spellcard aktivieren: Dark Sign - "Dark Path - Gate"<<
    Shirokuro packte Zenzetzu am Arm und legte seine andere Hand auf den Bannkreis. Im nächsten Moment verschwamm die Gasse um sie herum und die beiden fanden sich in einen dunklen Raum wieder in dem nicht sonderlich viel zu erkennen war außer eine Treppe zu höheren Stockwerken.
    Shirokuro: Mit der Weile kann ich nicht nur andere Leute mit mir mitnehmen, nein, ich kann auch anderen Magiern zwischen zwei Orten eine Art Portal erschaffen! Du musst nur ein bisschen magische Energie auf den Bannkreis konzentrieren und du befindest dich wieder auf der anderen Seite des Portals.
    Zenzetzu: Seit wann kannst du das denn?!?
    Shirokuro: Du weißt doch, die Entwicklung eines Spells ist ein stetiger Prozess welcher sich über Jahre hinwegzieht...
    Zenzetzu: Mit anderen Worten hab ich gerade dein Versuchskaninchen gespielt.
    Shirokuro: So ungefähr, trotzdem ist es ne Abkürzung zum Human Village für dich solang du hier wohnst. Nebenbei bitte ich dich hier nichts zu zerstören, das Haus ist grade vor ein paar Monaten renoviert worden und ich möchte es möglichst in diesen Zustand für seinen Besitzer hinterlassen.
    *sigh* ...wobei es dann doch unwahrscheinlich ist dass der er in nächster Zeit zurückkehrt...

    Zenzetzu: Denkst du wirklich dass geht in Ordnung wenn ich bei diesem Typen unterkomme? Nachher kommt er doch noch früher wieder zurück als du vermutest.
    Shirokuro: Darum musst du dir keine Sorgen machen außerdem ist das auf die Schnelle die beste Lösung. Wenn's dir nich gefällt kannst du dir morgen ja n anderen Schlafplatz suchen.
    Ich verschwinde auf jeden Fall für's Erste. Ich hab heute noch n paar neue Zutaten gefunden die ich noch unbedingt ausprobieren will...

    Noch ehe Zenzetzu darauf eingehen konnte verschwand Shirokuro auch schon wieder.
    ...immer noch der selbe, was?


    Die restliche Nacht verbrachte Shirokuro damit sämtliche Gegenstände, die er bei Herrn Flansher erworben hatte für zukünftige Experimente zu identifizieren.


  • Der Bierverkauf läuft unheimlich gut. Viele der Dorfbewohner probieren die Gebräue des Pandaren und sind sichtlich begeistert. Recht früh am Morgen kam eine freundliche Dame und gönnte sich ein Sturmbräu. Ein ordentliches Lob wurde Chunglin hierfür zuteil. Ein anderer freundlicher Kerl kam dann auch schon recht bald. Er konnte sich nicht wirklich entscheiden welche Biersorte er wollte. Chunglin gab ihm zum Preis eines Bierhumpens Donnerbräu noch eine Probe der anderen Gebräue mit. Er unterhielt sich recht lang mit dem Pandaren. An einer Stelle fragte er ihn, ob er nicht aus einem Videospiel kommen würde. Chunglin jedoch hatte noch nie etwas von Videospielen gehört und konnte so auf die Frage nur mit einem verwirrten "Nein?" antworten. Der Rest des Gesprächs war über Themen wie der Pandaren nach Gensokyo gekommen ist, wie er zu seinen Bierrezepten kam und wieso er überhaupt ein sprechender Panda seie. Anscheinend sind hier doch nicht alle mit Pandaren vertraut. Das Mädchen vorhin schien von seinem Aussehen auch ein wenig verwirrt zu sein. Das Bier schmeckte aber beiden Personen. Eine komische Sache. Beschweren will Chunglin sich aber nicht. Zahlende Kundschaft ist zahlende Kundschaft. Eine sehr erfreuliche Sache meint er doch. Gerade, wenn diese Leute freundlich sind und ihnen das Bier schmeckt.


    Der Tag neigt sich so langsam dem Ende zu. Die Dorfbewohner sollen einen verdächtigen rauswerfen. Chunglins Beobachtungen über den Tag hinweg haben ihn bisher auf keine richtige Spur geführt. Bisher sind alle eher unverdächtig. Dies kann sich aber schnell ändern. Ein Wolf im Schafspelz ist immer noch ein Wolf. Chunglin bevorzugt aber normale Schafe. Diese wollen ihn beim Biertrinken nicht fressen. Freundliche Tiere. Spontan fiel ihm ein, dass der letzte Wolfsrudel, der es versucht hat den jungen Pandaren anzugreifen, eine Überdosis flüchtiges Bier im Kampf abbekamen. Das Gebräu sorgt normalerweise für eine verbesserte Ausweichfähigkeit. Bei einer Überdosis jedoch verflüchtigt man sich. Nunja... es sei denn man ist dieses Bier gewohnt. Es verliert schnell seinen Effekt wenn man es öfter trinkt. Schmecken tut es aber grandios. Die Kräuterbeutel sowie die Feenflügel in Flanshers Auswahl an exotischen Waren interessierten den Pandaren doch sehr. Von den Beuteln ging ein sehr schmackhaftes Aroma aus. Sie wären bestimmt eine gute Zutat für ein neues Bier. Die Feenflügel sind super um einigen Bierchen das gewisse etwas zu geben. Er hat gelernt das Magier diese Getränke doch sehr bevorzugen. Probiert hatte er es bisher aber selber nicht. Er sollte sich wohl später mit Flansher unterhalten. Jetzt widmet er sich aber erst einmal weiter seinem Geschäft.

  • Zenzetzu hatte die Nacht in dem schlichten Raum gut geschlafen. Keine Visionen, keine aufflammenden Erinnerungen. So ausgeruht hatte sich der Magier seit Wochen nicht mehr gefühlt. Auch wenn es weder ein Bett noch sonstigen Kompfort in diesem bescheidenen Haus gab, war es eine angenehme Abwechslung gewesen des Nachts nicht den Naturgewalten ausgesetzt zu sein. Als er erwachte, musste er feststellen das der Tag bereits weit fortgeschritten war. So etwas musste wohl passieren wenn man sein Leben auf den Beinen verbrachte und entlich mal eine Nacht zum liegen kam.
    Doch nun hatte Zenzetzu sich um wichtigeres zu kümmern. Zum einen war er jetzt das Dorfoberhaupt, er musste etwas gegen die Außenweltler unternehmen. Zum anderen war da auch noch der Diebstahl... die Spellcard die ihm entwendet worden war, könnte eine weit größere Gefahr sein.
    So viel Verantwortung war genau sein Ding! Er wollte den Menschen helfen, und auch den Ruhm den diese Taten erbrachten verdienen. Also kehrte er in "sein" Dorf zurück. Er ging durch die Straßen und wurde von den Menschen als neues Dorfoberhaupt freundlich begrüßt. Nachdem er den Dorfplatz besucht hatte um sich nach den momentanen Stimmabgaben zu erkundigen (gegenwärtig keine), ging er die Handelsstraße herunter. Dort kam er zu Chunglin´s Bierstand.


    Zenzetzu: Ein Pandare... Ein Braumeister? ... ... Mit einem Fass auf dem Rücken!!!


    Der blonde Mann schoss direkt auf den Pandaren zu. Der große Bärenbraumeister war etwas überrascht das neue Dorfoberhaupt an seinem Stand stehen zu sehen. Der Magier, der offenbar jede Beherrschung verloren hatte, geiferte eine Lache von Speichel auf die Theke des Standes.


    Zenzetzu: Sei gegrüßt Meister des Vergorenen! Ich heiße Zenzetzu und könnte einer deiner besten Freunde werden. Wenn ich mir denke das dieser riesige Tank auf deinem Rücken, tatsächlich mit köstlichstem Alkohol gefüllt ist...


    Ein wohliger Schauer überkam den jungen Magier. Er griff in seine Tasche und zog einen recht großen silbrigen Bierhumpen heraus, auf dem ein goldenes Kreuz pranngte. Er drehte das Gefäß einmal und eine reichliche Menge an Münzen landete daraus auf dem Tisch.


    Zenzetzu: Mach mir den Humpen mit deinem stärksten Gebräu so oft voll wie das Geld reicht!


    Chunglin schien angenehm überrascht über so viel Leidenschaft an seiner Arbeit. Aber seine Ehre als Brauereimeister gebat ihm den Gast zu warnen.


    Chunglin: Junger Mann, dieser Trübtrunk ist wirklich sehr stark! Ich würde empfehlen erst eine reichliche Mahlzeit zu sich zu nehmen...


    Zenzetzu: ... ... Ich warte auf die Füllung meines Humpen!


    Der Pandare gab nach. Er tat wie ihm aufgetragen und füllte den Humpen mit Trübtrunk. Zen sah mit glitzernden Augen auf das Gebräu herunter, er hob den Humpen an...


    Zenzetzu: Kampai!!!


    ... und kippte den vollen Humpen in wenigen Zügen seine Kehle runter. Die Passanten die dies sahen waren erschüttert. Einige von ihnen hatte den Trank schon getestet und kaum ein Paar kleine Gläser getrunken, bis sie die Trunkenheit übermannte. Doch Zen schmetterte, anscheinend völlig klargeistig, seinen Humpen erneut auf die Theke und verlange Nachfüllung. Der leichte Rotschimmer über seiner Nase verriet als einziges den Alkohol in seinem Blut. Der Pandare füllte zögernd nach, während sich an Zen ein junger Mann nährte.


    Shirokuro: Ich dachte du hast keine Kohle!?


    Zenzetzu: Oh, hihihi. Hi Shiro. Also das ich immer einen Notgroschen für Alk habe weißt du doch! *Hieks*


    Shirokuro: Du hättest lieber auf der Straße geschlafen, als deinen Alkgroschen anzupacken? *unverständiges Kopfschütteln*


    Zenzetzu: Shiro es ist ein ALKOHOLgroschen. Er ist nur für das hier gedacht!


    Chunglin hatte den Humpen wieder gefüllt und Zen nahm in großen Schlucken die erste Hälfte zu sich, bevor er stoppte und eine Frage in den Raum stellte.

    Zenzetzu: Shiro. Wenn du eine echt mächtige Spellcard geklaut hättest, wo würdest du sie verkaufen...?


    Shirokuro: Was hast du getan!?


    Zenzetzu: Ich?!


    Shirokuro: Bist du in Reimus-Tempel gewesen!? Hast du ihr nur die Karte oder noch mehr geklaut, du Wahnsinniger!?


    Zenzetzu: Beruhige dich! Verdammt nochmal!! Ich hab nichts geklaut! Mir... wurde eine Karte geklaut.


    Shirokuro nahm vor Erleichterung erstmal einen kleinen Schluck aus Zen´s Humpen.


    Shirokuro: Puuh! Mach mich doch nicht fertig! Welche Karte wurde dir geklaut?


    Zen leerte den restlichen Krug und stellte ihn wieder auf den Tisch um sich Mut für seinen nächsten Satz anzutrinken.


    Zenzetzu: End Sign- Nemesis


    Shirokuro stockte. Seine Pupillen waren derartig klein, das man hätte glauben können seine Augen wären nur weiß. Er schlug rücklings lang auf den Boden. Zenzetzu hatte damit aber schon gerechnet und einen Hocker hingestellt der den Aufschlag des Kopfes dämpfte.


    Shirokuro: Wa- ... d- ... Ausgerechnet! ... Wir ... warum?


    Zenzetzu: Gestern hatte ich im Wald geschlafen und am Morgen war die Karte weg.


    Shirokuro: Wir sind verloren! Wenn jemand eine der sieben Siegelkarten in die Finger kriegt der... Das gesamt Universum könnte zerstört werden!!!


    Zenzetzu: Ich weiß! Wir müssen die Karte dringend finden!


    Der Humpen war wieder gefüllt und Zen kippte ihn wieder runter.


    Zenzetzu: Also; wo würdest du sie verkaufen?


    Shirokuro: Gleich da vorne! Der Flansher-Laden!


    Zenzetzu: Gut... Äh, wie viele Humpen kriege ich noch für das Geld was ich dir gegeben hab?


    Chunglin: Dafür könnten sie noch einige kriegen, Dorfoberhaupt...


    Zenzetzu: Gut, behalte das Geld einfach für meinen nächsten Besuch.


    Zen packte seinen Humpen wieder ein und dann gingen die beiden Magier zu Flanshers Laden. Sie fragten nach Spellcards doch bis auf eine Bomben-Spellcard hatte der Händler keine.


    Shirokuro: Wir sind verloren! Wir sind total am Ende! Wenn er sie nicht verkaufen will, dann wird er sie benutzen!!! Das Universum wird untergehen!!!


    Zenzetzu: Beruhige dich! Die Wenigsten Magier sind in der Lage so etwas einzusetzen. Hier im Humanvillag sollte außer uns Zweien niemand sein der etwas damit anzufangen weiß. Und sogar im restlichen Gensokyo gibt es nur ein Paar Hand voll Leute. Also beruhigen wir uns am besten erstmal.


    Die Beiden atmeten erstmal tief durch.


    Zenzetzu: Nun wird er vorerst notwendig sich um die Außenwelter zu kümmern. Shiro, ich werde nachher als Dorfoberhaupt eine Ansprache an die Bevölkerung halten. Aber zunächst, nimm das hier!


    Zenzetzu hatte einen Zettel aus der Tasche gezogen, den er seinem Freund nun reichte.


    Shirokuro: Was ist...


    Zenzetzu: Heute muss jeder mit seinem Ableben rechnen. Besonders ich als Dorfoberhaupt, stehe sicher auf der Abschussliste. Sollte ich... nicht mehr hier sein, dann verließt du diese Notiz, okay?


    Shirokuro: In Ordnung.


    Zenzetzu: Um eines klar zu stellen; das ist eine Bitte als dein Freund und ein Befehl als dein Dorfoberhaupt!


    Shirokuro: ...


    Zenzetzu: Aber nun komm. Lass uns was essen gehen! Du bezahlst ein Paar leckere Grillfische. Ich hab die schon seit Monaten nichtmehr gegessen!


    Shirokuro: Aber sich die Hucke zusaufen...


    So gingen die Beiden zu einem Essensstand.

  • "Gehört einem von euch dieser tolle Panzer?"
    Mayu drehte ihren Kopf blitzkriegschnell in Richtung der Stimme.
    "Finger weg, der gehört mir!" rief sie, zog ihre Signalpistole und richtete sie auf die Kappa, welche direkt neben dem Fahrzeug stand.
    Marisa hob wärenddessen eine Augenbraue "Da hat wohl jemand Kampfeswillen... Na komm, ich bin deine Gegnerin!"
    Mayu's Blick hingegen verfinsterte sich. Nun richtete sie die Pistole gen Marisa, sagte "Das geht nur mich und das Mädel da drüben was an" und drückte ab. Die Leuchtkugel zischte in Richtung der Hexe, welche natürlich mit Leichtigkeit auswich. In Sekundenschnelle lud die Panzerkommandantin die Pistole nach und richtete sie wieder auf Nitori.
    Anstatt sich raus zu halten schwebte Marisa auf ihrem Besen auf Mayu zu.
    "Das Ding hat Potential" sagte sie "vielleicht kannst du damit sogar nen Spark befeuern, ze. Ich zeig dir wie."
    Marisa nahm ihren Hakkero, zielte ich richtung Wald und sprach "Der Master Spark ist im Grunde ganz einfach. Er besteht aus drei wesentlichen Schritten, ze.
    Erstens: Fokussiere deinen Geist auf den Gegenstand, der den Zauber wirken soll. Zweitens: Nimm dein Ziel ins Visier,
    und drittens: Sprich den Zauber aus. MASTER SPARK!"
    Mit dem Auspruch der Spellcard schoss ein enormer, regenbogenfarbiger Strahl aus dem kleinen Octagon in der Hand der Hexe.
    "Na los, probiers!"
    Mayu atmete ein mal tief ein und aus.
    "Okay, Geist auf die Signalpistole fokussieren... mein Ziel ins Visier nehmen..." sie richtete die Pistole auf Nitori, welche nun etwas näher und nicht mehr auf einer Linie mit dem Panzer Stand "...MASTER SPARK!!"
    Als Mayu beim Ausrufen des Zaubers abdrückte, schoss aus der Signalpistole ein rot-blauer Strahl mit dem gigantischen Durchmesser... einer geballten Faust. Besagter Strahl prallte an Nitoris Brust ab, als trüge sie einen Spiegel, und schnellte in einen nahe gelegenen Baum. Hinter Mayu war ein dumpfer Aufschlag und heilloses Gelächter zu hören. Die Hexe war vor lachen von ihrem Besen gefallen.
    "Merke: ich sollte mich weiter auf meine bisherigen Fähigkeiten, sowie meinen Panzer verlassen" gab Mayu niedergeschlagen von sich.
    Die kleine Panzerkommandantin blieb noch eine Weile um mit Nitori zu reden und zu verhandeln, verließ die Gruppe dann aber um zum Dorfplatz zurück zu kehren.
    "Dann wären die Treibstoffprobleme und der Munitionsnachschub für meine Signalpistole also erledigt, gut."
    Am Dorfplatz angekommen war ihr erstes Ziel der Stand, bei dem sich Alex zuvor sein Grillhühnchen geholt hatte. Dort verbrachte sie die nächste Zeit und gleichte die Tatsache aus, dass sie, bis auf eine Ananas, den Tag noch nichts gegessen hatte.

  • Als Nik mit dem Spaziergang fertig wurde, bekam er durst.

    "Wo finde ich den hier nur etwas zum trinken oder eine Stelle wo ich meine Flasche auffüllen kann?" Grummelte er leise.
    Der Hut-Träger erkundete derweilen die Stadt, bis dieser auf eine ältere Frau trifft.


    "*räusper* Guten Tag die Dame"

    "Ebenfalls guten Tag junger Mann" Entgegnete die Frau mit freundlicher Miene.


    "Was kann ich den für dich tun?"

    "ich hätte eine Frage... nein, eigentlich sogar zwei Fragen"


    "Dann frage doch bitte. Ich beiße nicht!"


    "Alsoooo... Frage Nummer eins: da ich gerne ein Dach über den Kopf hätte, bzw einen Schlafplatz für die Nächte täte ich gerne wissen ob es hier eine Herberge oder sonstiges in der Nähe gäbe"


    "Aber sicher doch mein Junge, sogar ganz in der Nähe. Du gehst diesen weg hoch, biegst dann links ab und diesen dann bis zum ende, dann einmal rechts und die erste links."


    Der Junge notierte sich den Weg.


    "Dann die zweite Frage: Hat diese Herberge denn auch etwas wie eine Kantine? Ich suche nämlich einen Ort an dem ich meine Wasser-und Essens-Vorräte auffüllen kann"


    "Die Herberge hat keine Kantine oder ähnliches aber das Frühstück ist im Preis miteinbetzogen. daher wäre es besser wenn du zum Hänchenstand gehst der diesen Weg weiter unten liegt. Und um das Wasserproblem zu lösen geh diesen weg nach oben und dann zweimal nach links, dort steht ein Brunnen mit frischem, kalten Wasser."


    Nik schreib die Wege ebenfalls auf.


    "Vielen dank werte Dame" Sagte er.


    "Aber gerne doch mein Junge" Meinte die Dame mit einem Lächeln.


    "Dann habt noch eine schönen Abend!"


    "Du ebenfalls!"

    Und so ging er los in Richtung Brunnen.


    Paar Momente später: "Und ziehen... Hauuuurck! Aaaah dieses Problem ist wohl behoben" Meinte er erleichtert. "Auf zum Stand"


    Wieder Momente später: "Seid gegrüßt junger Mann!""


    "Ihr doch auch mein Herr! was darfs denn sein, wahrscheinlich ein gegrilltes Huhn?"


    "Ja, aber nur ein halbes bitte"


    "So soll es sein"


    Der Verkäufer schnitt das Huhn in zwei Hälften und verpackte eine davon für Nik


    "Hier das Geld. Sollte schon passend sein"


    "Passt perfekt! Hier das Huhn"


    "Danke! Schönen Abend noch!


    "Dir auch"


    Nik kramte den Zettel mit den Wegen aus der Tasche herraus.


    "Zeit mir eine Bleibe für heute Nacht zu suchen.... los gehts"


    Eine halbe Stunde verging als er schießlich ankam, und er eintrat.

    "Hallo was führt sie denn hier her mein Junge?"


    "ich hätte gerne ein kleines Zimmer... erstmal für eine Nacht, sollte es mehr werden werde ich sie dementsprechend bezahlen"


    "So soll es sein, hier der Schlüssel"

    "Habt dank mein Herr"


    Und so ging Nik auf sein Zimmer.

  • Der Tag neigt sich dem Ende zu. Chunglin hat den Tag einige gute Geschäfte gemacht. Gerade das Dorfoberhaupt hat gut bei ihm eingekauft. Über den Tag hat er einige Gespräche von seinen Kunden aufgefasst, die über eine sprechende Ente namens Klaus geredet haben. Diese Ente scheint auch ein rechtmäßiger Dofbewohner zu sein. Es ist sich aber niemand sicher warum überhaupt. Der Pandare findet diese Geschichten überaus suspekt und wirft einen Zettel in die soeben aufgestellte Wahlurne. Auf dem Zettel ist der Name Klaus geschrieben. Ebenso ist eine Ente daneben gezeichnet. Chunglin ist zwar kein großer Künstler, aber er kann es nicht lassen auf Notizen kleine Bilder zu kritzeln.


    Chunglin gibt seine Stimme für Klaus ab.

  • Mit nun gefülltem Magen überlegte Mayu, wem sie am wenigsten traute...
    Keine hatte ihr noch eine Liste mit den Namen aller Hauptverdächtigen gegeben. Sie selbst stand auch darauf, sowie alle Neuankömmlinge. Die Panzerkommandanting ging alle Namen kurz durch und ordnete sie im Kopf den Personen zu. Dabei fiel ihr auf, dass sie bis auf ein Individuum alle schon einmal gesehen hatte, wenn einige auch nur beiläufig. Aber diesen Klauskonnte sie nicht zuordnen...
    Nachdem sie sich etwas umgehört hatte, fragte sie sich, wieso Klaus sich so bedeckt hielt.


    Mayu kam zu dem Entschluss, dass Klaus am verdächtgsten wirkt und wirft einen Zettel mit seinem Namen ein.


    Der Zettel war eingeworfen und Mayu widmete sich nun wieder wichtigeren Dingen. Sie setzte die Bierprobe, die sie des Morgens begonnen hatte, fort und bestellte jeweils ein Donnerbräu, Trübtrunk und 'Eigenbräu'
    Auf den Hinweis dass der Trübtrunk ein recht starkes Zeug sein versicherte Mayu dem Pandaren, dass sie soeben gute 3 Kilo Hähnchenfleisch verdrückt hatte und durch ihre Herkunft durchaus mit stärkeren Bieren vertraut sei.

  • Die Sonne ist schon längst untergegangen und die Wege werden nurnoch durch die Laternen und den Mond beleuchtet.


    "Zeit die Stimme abzugeben"


    "Hmm... was passiert wohl wenn ich gewählt werde? Bzw was genau?
    Und wann?"


    Es gingen ihm viele Gedanke dieser Art durch den Kopf, bis er bei der Urne ankam.


    "Ich wähle die Ente Klaus von der ich gehört habe. Ich kenne die eh nicht von daher"


    der Zettel gleitete lautlos und schnell durch den kleinen schmalen Schlitz